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Geschichte

Die Landschaft, in die die Geschichte von Fabrica di Roma eingebettet ist, wurde durch die verheerenden Ausbrüche des Vulkans von Vico vor 85.000 Jahren geformt. Auf diesem Boden beginnt sich das Gebiet des späteren Ortes zu besiedeln, zuerst mit prähistorischen Siedlungen (vor 9.000 Jahren) und später mit dem Stamm der Falisker.

Das Gebiet diese Volksstammes erstreckte sich innerhalb der natürlichen Grenzen des Flusses Tiber, der Cimini- und der Sabatini- Berge. Die wichtigsten Städte waren Falerii Veteres (die Hauptstadt), Capena, Fescennium und Narce.

Die Geschichte der Falisker ist gekennzeichnet durch die Freundschaft mit den Etruskern und durch die Nähe zu Rom, vor der sich das Volk im Laufe der Jahrhunderte verteidigen musste. Im Jahr 241 v. Chr. wurde Faleri Veteres von den Römern zerstört und die Falisci hörten auf eine eigenständige Geschichte zu haben. Der Vergeltungsschlag Roms war fürchterlich und die Niederlage komplett. Nach einer Schlacht, in der ca. 15.000 Bewohner ums Leben kamen, machten die Römer Falerii dem Erdboden gleich und bauten die Stadt an einem strategisch schlechter gelegenen Ort mit Stadtmauern wieder auf. Dorthin wurde die übrig gebliebene, vollständig um Hab und Gut gebrachte Bevölkerung übersiedelt.

Später drang das Christentum nach Falerii Novi und genau auf dem Gebiet unserer Landwirtschaft befindet sich ein Komplex von Katakomben, in den die im Jahr 304 n. Chr. zu Märtyrern gewordenen Heiligen Gratiliano und Felicissima begraben wurden.

In unserer Erde wurde eine rotfigurige Kylix gefunden, die zwei sich küssende junge Menschen darstellt. Darauf befindet sich eine Inschrift: "FOIED VINO PAFO CRA CAREFO" (Heute werde ich Wein trinken, morgen werde ich keinen haben).

Fabrica di Roma wurde von den vor den Barbareneinfällen flüchtenden Einwohnern von Falerii Novi gegründet. Es war später im Besitz der Präfekte von Vico, der Familie Orsini und der Familie Farnese. Mit dem Untergang des Kirchenstaates kam es am 20. September 1870 zu Italien.

Heute ist es eine kleine, ruhige und arbeitsame Ortschaft mit 6300 Einwohnern, eingebettet in eine hügelige Landschaft mit vielen Wäldern und bewirtschafteten Feldern.

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